KritikÖsterreich

Tolle Darbietung von 4 Personen mit 16 Songs For A New World

Datum: 20. Dezember 2013 | Autor:

Das Erstlingswerk von Jason Robert Brown (US-Amerikaner) wurde bereits 1995 im W.P.A. Theatre in New York zur Uraufführung gebracht. Am 7. Dezember feierte es seine Österreichische Erstaufführung.



SONGS FOR A NEW WORLD ist kein Musical im eigentlichen Sinne, denn es hat keine Handlung. Es ähnelt eher eine Musical-Revue, doch zieht sich ein Thema durch den Ganzen Abend. Schicksalsschläge. Jason Robert Brown versucht in seinem Erstlingswerk einen Liederzyklus zu präsentieren, der zum Nachdenken anregen soll. Das schafft er definitiv.

Die Österreichische Erstaufführung fand bereits am 7. Dezember 2013 statt, wir waren bei einer Folgevorstellung mit dabei und konnten uns von dem hohen Niveau der Produktion überzeugen. Unter der Regie von Caroline Frank-Stranka präsentierten Ulrike Figgener, Lisa Greslehner sowie Philipp Dürnberger und Konstantin Zander gekonnt einen Song nach dem anderen. Trotz fehlender Zusammenhänge wurden die einzelnen Nummern gut verbunden, wodurch kaum leere Pausen entstanden.

Die Band, unter der Leitung von Ronald Sedlaczek, brachte dem Publikum die Musik von JR Brown, qualitativ sehr hochwertig nahe. Als Musiker fungierten Alex Kerbl (Schlagzeug, Percussion) , Sebastian Küberl (Bass) , Sandra Schenach (Keyboard) und Ronald Sedlaczek (Klavier) selbst.

Die Technische Leitung übergab man an Michael Klejna, der das Lichtdesign passend schlicht hielt. Alleine der Sound war klar zu laut. In diesem Fall unpassend, da kein Rockkonzert sondern ein toller Liederzyklus im Genre Swing, Gospel, Funk und R&B. Bei manchen Tönen wollte man sich die Ohren zuhalten, da die Lautstärke um Vieles zu hoch war.

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SONGS FOR A NEW WORLD in Wien
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