MusicalFantasyHistorischKomödie

Monty Pythons Spamalot

 

Typ

Musical

Genres

Fantasy, Historisch, Komödie

Autoren

John Du Prez (Musik)
Eric Idle (Buch, Musik & Liedtexte)

Originalsprache

Englisch

Uraufführung

17. März 2005 in New York City

Deutschsprachige Erstaufführung

25. Januar 2009 in Köln

Monty Pythons Spamalot

 

Typ

Musical

Genres

Fantasy, Historisch, Komödie

Autoren

John Du Prez (Musik)
Eric Idle (Buch, Musik & Liedtexte)

Originalsprache

Englisch

Uraufführung

17. März 2005 in New York City

Deutschsprachige Erstaufführung

25. Januar 2009 in Köln

Übersicht

Monty Pythons Spamalot ist ein englischsprachiges, 2-aktiges Musical aus der Feder von John Du Prez (Musik), und Eric Idle (Buch, Musik & Liedtexte) wurde am 17. März 2005 in New York City uraufgeführt.
Premierenliste
TypDatum & Ort
Uraufführung17. März 2005
in New York City
Deutschspr. Erstaufführung25. Januar 2009
in Köln
Erstaufführung Deutschland25. Januar 2009
in Köln
Erstaufführung Österreich18. September 2016
in Salzburg
Erstaufführung Schweiz13. April 2013
in Zürich
Erstaufführung Broadway17. März 2005
in New York City
Erstaufführung WestEnd16. Oktober 2006
in London


Produktionen

Wir listen derzeit 1 archivierte Produktion.

Produktionsarchiv
ZeitraumProduktionstitelOrt / LandBewertungLink
2018 Monty Pythons SpamalotFreilichtbühne, Tecklenburg


Inhalt

Ort und Zeit der Handlung: England, 932 nach Christus

Handlung

Spamalot - das Musical, erzählt in äußerst ungewöhnlicher Form die legendäre Geschichte des Königs Artus und seiner Ritter der Tafelrunde. Es beruht auf der mittlerweile klassischen Filmkomödie Monty Python and the Holy Grail, deutscher Titel: Die Ritter der Kokosnuss. Die Geschichte hat sich aber in der liebevollen Bearbeitung von Eric Idle (selbst ein Mitglied des unvergleichlichen Monty-Python-Teams) recht verändert. Vor allem was seine Parodien auf das Broadway-Theater angeht. Auch die beinahe (aber nicht komplett) neue Musik von Eric Idle und John Du Prez klingt anders als man sie kennt: Sie ist neuer und heutiger. Alle Ankündigungen der englischen und amerikanischen Bühnen versprechen: Dieses Musical handelt von Rittern und ihren verqueren Heldentaten und "bietet eine Menge schöner Girls, Kühe, Killerkaninchen und Franzosen."

Über das Versprechen, dass Franzosen auftauchen werden, können Briten schon lachen, wenn sie es nur lesen. Das zeigt, dass der englische Humor wirklich ein spezieller ist – und relativ schwer zu transportieren, selbst ins Amerikanische. Bei Monty Python's Spamalot ist es gelungen. Anders wären die Endlos-Laufzeiten des Musicals am Broadway und in Las Vegas nicht zu erklären.

Am Broadway läuft Monty Python's Spamalot seit dem März 2005 und gewann bislang drei Tony Awards, unter anderem den Tony Award für das beste Musical der Spielzeit 2004/2005. Auch in Australien wurde und wird Spamalot mit viel Erfolg gespielt; von London ganz zu schweigen.

Der geheimnisvolle Titel (das Wort Spamalot wird man in keinem Wörterbuch finden) hat seinen Ursprung in einer Zeile im Film vom heiligen Gral. Diese Zeile hieß: "We eat ham, and jam and Spam a lot." Wobei mit "Spam" Büchsenfleisch gemeint ist, nicht die Viagra-Werbung im Internet. Dosenfutter ist allerdings in einer liebevoll gemeinten Parodie der Grals-Geschichte nicht weniger anachronistisch als das Internet und dessen Plagen. Jedenfalls, sagt Eric Idle, liebe er den Titel sehr. Und warum? "Weil das Publikum ihn liebt, und es bringt uns das Geld ins Haus."

Typisch für den Stil des Stücks ist, dass vor Beginn ein Ausrufer vor den Vorhang tritt und das Publikum ermahnt, Handys und Pagers auszuschalten. Die verehrten Herrschaften sollten sich immer bewusst sein, dass schwerbewaffnete Ritter auf der Bühne seien und man könne nicht vorhersehen, was sie anstellten, falls sie in Rage gerieten!

Dann tritt ein Historiker auf, der einen kurzen Überblick über das mittelalterliche England gibt. Dazu sieht man ein idyllisches Dorf irgendwo in Skandinavien, wo adrett gekleidete DorfbewohnerInnen den Fischwatschentanz singen und tanzen. Als der HISTORIKER irritiert darauf hinweist, es gehe um England, nicht um Finnland, wechselt die Szenerie: Statt des lieblichen Dorfes sieht man nun einen dunklen Forst, statt der munteren Mädchen büßende und lateinisch parlierende Mönche. Endlich taucht König Artus auf, der unterwegs ist, seine Tafelrunde zu rekrutieren.

Von König ARTUS heißt es in den Regie-Anweisungen: "Hat Probleme beim Zählen bis drei." Selbstverständlich bringt er dennoch seine Runde zusammen – einschließlich Sir ROBIN und Sir LANCELOT. (Dieser "outet" sich im Laufe der Geschichte!) Auch die "Fee aus dem See und ihre Seejungfrauen" und das Schwert Excalibur spielen eine große Rolle, daneben die bereits erwähnten "Killerkaninchen" ("blutrünstige Kaninchen mit fiesen, großen, spitzen Zähnen"), politische Radikale, auch "politisch aktive Bauern", die "Heilige Handgranate von Antiochia", der Fiedler auf dem Dach und der Schwarze Ritter. Einige Abschnitte im Skript fordern die Akteure auf, Anspielungen auf jeweils aktuelle Ereignisse oder die lokalen Sitten und Gebräuche zu improvisieren. Man kann sicher sein, dass sich Vollblut-Mimen diese Chance nicht entgehen lassen.



Personen

NameBeschreibung
König ArtusDer König von England, der sich auf die Suche nach Rittern für seine runde Tafel macht, um mit ihnen den heiligen Gral zu finden. Hervorragender Komödiant, guter Sänger.
Sir RobinEin Ritter der Tafelrunde. Wird ironisch „Der Tapfere Sir Robin“ genannt, obwohl er der größtmögliche Feigling ist. Schließt sich den Rittern wegen des Singens und Tanzens an. Spielt auch WACHE 1 und BRUDER MAYNARD, einen langatmigen Mönch.
Bruder Maynard
Sir Lancelot (Lance)Ein Ritter der Tafelrunde. Er ist völlig furchtlos, geradezu blutrünstig. Später entdeckt er jedoch durch einen Wink des Schicksals seine „weichere Seite“. Dieser Darsteller MUSS hervorragend verschiedene Stimmen und Akzente nachahmen können, denn zu seinen weiteren Rollen gehören: FRANZÖSISCHER SPÖTTER, ein arroganter, herablassender Klischee-Franzose; DER RITTERFÜRST VOM NI, eine völlig absurde karikierte Figur und Anführer einer schrägen Bande von Waldrittern
Französischer Spötter
Der Ritterfürst vom Ni
Tim der Zauberer
PatsyKönig Artus‘ Pferd und Diener. Obwohl stets geringgeschätzt versucht er immer wieder Artus Wohlwollen zu erlangen. Benötigt gute Körperbeherrschung und witzige Bewegungsmuster, außerdem Steppkenntnisse notwendig. Spielt auch den BÜRGERMEISTER, der – jovial und rotgesichtig – die Vorzüge seiner Heimatstadt anpreist, sowie die betrunkene und völlig nutzlose WACHE 2.
Bürgermeister
Dennis
Sir GalahadEin Ritter der Tafelrunde. Vor dem Ritterschlag und der Verwandlung in den schneidigen Ritter ist er DENNIS, ein Morastsammler aus der Unterschicht.
Prinz Herberts Vaterein wohlhabender aber ungehobelter Provinzkönig, der mit seinem allzu sensiblen Sohn nicht besonders glücklich ist
Der schwarze Ritterder ein Duell niemals aufgibt, völlig unabhängig von der Schwere seiner Verwundungen
Sir BedevereEin Ritter der Tafelrunde. Etwas linkischer Ritterlehrling. Spielt auch DENNIS GALAHADS MUTTER, eine laute bäuerliche Frau, sowie CONCORDE, das Pferd des Sir Lancelot.
Dennis Galahads Mutter
Concorde
Die Fee aus dem SeeDie Diva. Stark, schön und mit magischen Kräften ausgestattet. Die ‚Leading Lady‘ der Show.
Historikerein kauziger Gelehrter
Der noch-nicht-tote Fredein kränklicher Kauz, der entgegen anderslautender Meinungen behauptet, noch nicht tot zu sein
Französische WacheSpielpartner des Französischen Spötters
Fahrender SängerSir Robins Gefolge
Prinz Herbertein in seinem Turm romantisch nach wahrer Liebe schmachtender effeminierter Knabe
Die Stimme Gottes
Sir Falsches Stück
Sir Bors


Songs

Akt 1
13 Songs
#TitelInterpreten
1Overture / Historian's Introduction
Ouvertüre / Einleitung
Instrumental
2Finland / Fisch Schlapping Dance
Fischwatschenlied
Bürgermeister, sowie Ensemble
3King Arthur’s Song
Lied des König Artus
König Artus
4Monk’s Chant / He’s Not Yet Dead
Mönchsgesang / Ich bin noch nicht tot
Ensemble
5He’s Not Yet Dead (Play Off)
Ich bin noch nicht tot (Playoff)
Der noch-nicht-tote Fred, Sir Lancelot (Lance), Sir Robin, sowie Ensemble
6Come With Me
Die Fee aus dem See
König Artus, Die Fee aus dem See
7Laker Girls Cheer
Seejungfrauen
König Artus, sowie Ensemble
8The Song That Goes Like This
Das Lied, das jetzt erklingt
Sir Galahad, Die Fee aus dem See
9All For One
Wir für uns
König Artus, Sir Robin, Sir Lancelot (Lance), Sir Galahad, Sir Bedevere, Patsy
10Knights of the Round Table / The Song That Goes Like This (Reprise)
Die Ritter der Tafelrunde
Die Fee aus dem See, König Artus, Sir Robin, Sir Lancelot (Lance), Sir Galahad, Sir Bedevere, Patsy, sowie Ensemble
11Find Your Grail
Such den Gral / Auf Gralssuche
Die Fee aus dem See, König Artus, Sir Robin, Sir Lancelot (Lance), Sir Galahad, Sir Bedevere, Patsy
12Run Away!
Schnell hier weg!
Französischer Spötter, König Artus, Sir Robin, Sir Lancelot (Lance), Sir Galahad, Sir Bedevere, Patsy
13The Intermission
Pause
Akt 2
11 Songs
#TitelInterpreten
1Historian’s Introduction to Act II
Zwischenaktmusik / Der sehr, sehr teure Wald
Instrumental
2Always Look on the Bright Side of Life
Nimm das Leben beschwingt, hab einfach Spaß!
König Artus, Der Ritterfürst vom Ni, Patsy
3Brave Sir Robin
Der tapfere Sir Robin
Sir Robin, Fahrender Sänger
4You Won’t Succeed on Broadway
Denn kommt es nicht vom Broadway…
Sir Robin, sowie Ensemble
5The Diva’s Lament (Whatever Happened to My Part)
Wann geht’s hier wieder mal um mich?
Die Fee aus dem See
6Where Are You?
Wo bist du?
Prinz Herbert
7His Name Is Lancelot
Der Typ heißt Lancelot
Sir Lancelot (Lance), Sir Robin, Sir Galahad, Prinz Herbert, sowie Ensemble
8I’m All Alone
Ich bin allein
König Artus, Patsy, sowie Ensemble
9Twice in Every Show
Das Lied, das jetzt erklingt (Reprise)
Die Fee aus dem See, König Artus
10Act II Finale
Finale
Ensemble
11Always Look on the Bright Side of Life (Company Bow)
Nimm das Leben beschwingt, hab einfach Spaß! / Always Look on the Bright Side of Life (Karaoke-Zugabe)
Ensemble